Social-Media-Profil gestalten

Social-Media-Bildgrößen 2027: Übersicht für alle Plattformen

Profilbild, Titelbild, Beitrag, Story und Link-Vorschau: die gängigen Pixelmaße der großen Netzwerke in einer Übersicht, mit Safe Zones und Exporttipps.

Für Social Media brauchen Sie im Kern vier Formate: ein quadratisches Profilbild ab etwa 400 × 400 Pixeln, Beitragsbilder mit 1.080 × 1.080 Pixeln im Quadrat oder 1.080 × 1.350 Pixeln im Hochformat, Stories und Kurzvideos mit 1.080 × 1.920 Pixeln und Link-Vorschauen mit etwa 1.200 × 630 Pixeln. Dazu kommt je Plattform ein eigenes Titelbild. Die folgenden Tabellen fassen die gängigen Richtwerte zusammen.

Stand: Oktober 2026. Die Plattformen ändern Darstellung und Empfehlungen gelegentlich ohne Ankündigung. Die Werte sind verbreitete Richtgrößen. Gleichen Sie sie vor wichtigen Veröffentlichungen mit der aktuellen Hilfeseite des jeweiligen Netzwerks ab.

Wie Profilbild, Titelbild und Bio gestalterisch zusammenspielen, erklärt der Ratgeber Social-Media-Profil gestalten.

Die Grundformate im Überblick

Format Seitenverhältnis Pixelmaße Einsatz
Quadrat 1:1 1.080 × 1.080 Feed-Beiträge, Profilbilder, Karussells
Hochformat 4:5 1.080 × 1.350 Feed-Beiträge mit mehr Fläche auf dem Smartphone
Hochformat 3:4 1.080 × 1.440 Feed-Beiträge auf Plattformen mit 3:4-Raster
Vollbild hoch 9:16 1.080 × 1.920 Stories, Reels, Shorts, Kurzvideos
Querformat 16:9 1.920 × 1.080 oder 1.280 × 720 Videos, Vorschaubilder, Beiträge auf X
Link-Vorschau etwa 1,91:1 1.200 × 630 geteilte Links auf fast allen Plattformen

Instagram

Element Richtwert in Pixeln Hinweis
Profilbild 320 × 320 oder größer wird rund angezeigt
Beitrag quadratisch 1.080 × 1.080
Beitrag hoch 1.080 × 1.350 (4:5) oder 1.080 × 1.440 (3:4) das Profilraster zeigt Vorschauen im Hochformat
Beitrag quer 1.080 × 566 wirkt im Feed klein
Story, Reel 1.080 × 1.920 oben und unten Platz für Bedienelemente lassen

Weil Instagram die Vorschau im Profilraster hochkant beschneidet, sollten wichtige Inhalte auch bei quadratischen Beiträgen in der Mitte liegen. Ältere quadratische Beiträge erscheinen im Raster dadurch seitlich angeschnitten. Wer ein einheitliches Profilbild wünscht, wählt für neue Beiträge am besten durchgehend das Hochformat.

Facebook

Element Richtwert in Pixeln Hinweis
Profilbild mindestens 180 × 180, besser größer rund angezeigt
Titelbild 851 × 315 als verbreiteter Richtwert, besser in doppelter Größe auf dem Smartphone seitlich stärker beschnitten
Beitrag 1.080 × 1.080 oder 1.080 × 1.350
Link-Vorschau 1.200 × 630 kommt aus dem Open-Graph-Bild der Website
Story 1.080 × 1.920

LinkedIn

Element Richtwert in Pixeln Hinweis
Profilbild (Person) 400 × 400 oder größer rund angezeigt
Hintergrundbild (Person) 1.584 × 396 links unten überdeckt das Profilbild einen Teil
Logo (Unternehmensseite) 300 × 300 oder größer quadratisch
Titelbild (Unternehmensseite) 1.128 × 191 sehr flach, wenig Text
Beitragsbild 1.200 × 627 oder 1.080 × 1.080 Hochformat nimmt im Feed mehr Platz ein

X

Element Richtwert in Pixeln Hinweis
Profilbild 400 × 400 rund angezeigt
Headerbild 1.500 × 500 oben und unten wird je nach Gerät beschnitten
Beitragsbild 1.600 × 900 (16:9) oder 1.080 × 1.350 Vorschau im Feed kann beschnitten werden

YouTube

Element Richtwert in Pixeln Hinweis
Profilbild 800 × 800 rund angezeigt
Kanalbanner 2.560 × 1.440 sicherer Bereich in der Mitte etwa 1.546 × 423
Video-Thumbnail 1.280 × 720 Mindestbreite 640 Pixel
Shorts 1.080 × 1.920

Beim Kanalbanner ist der Unterschied zwischen Gesamtfläche und sichtbarem Bereich besonders groß: Auf dem Smartphone und am Desktop ist oft nur der schmale Streifen in der Mitte zu sehen.

TikTok und Pinterest

Plattform Element Richtwert in Pixeln Hinweis
TikTok Profilbild mindestens 200 × 200, besser größer rund angezeigt
TikTok Video 1.080 × 1.920 rechts und unten liegen Bedienelemente
Pinterest Standard-Pin 1.000 × 1.500 (2:3) sehr lange Pins werden abgeschnitten
Pinterest Profilbild quadratisch, großzügig rund angezeigt

Safe Zones: wo nichts Wichtiges stehen darf

Auf fast jeder Plattform überdecken Bedienelemente einen Teil des Bildes: Profilbild auf dem Titelbild, Namenszeile und Antwortfeld in der Story, Symbole am rechten Rand von Kurzvideos. Für das 9:16-Format gilt als Faustregel, oben und unten jeweils etwa 250 Pixel und am rechten Rand einen Streifen frei von Text und Logos zu halten.

Hochformat 9 zu 16 mit markierten Randbereichen, die von Bedienelementen überdeckt werden Inhalt oben: Profilname, Fortschritt rechts: Symbole bei Kurzvideos unten: Text, Antwortfeld, Ton gestrichelt: sicherer Bereich
Schematische Safe Zone im 9:16-Format. Die genaue Lage der Bedienelemente unterscheidet sich je App.

Bei Titelbildern gilt dasselbe in die Breite: Die Ränder werden auf schmalen Bildschirmen abgeschnitten, deshalb gehören Text und Logo in die Mitte. Prüfen Sie Titelbilder nach dem Hochladen sowohl in der App auf dem Smartphone als auch im Browser am Desktop, denn die Ausschnitte unterscheiden sich dort oft deutlich.

Wenn jemand einen Link zu Ihrer Website teilt, holt sich das Netzwerk Titel, Beschreibung und Bild aus den Open-Graph-Angaben im HTML-Kopf der Seite. Legen Sie dafür je Seite ein Vorschaubild mit 1.200 × 630 Pixeln fest, mit dem Motiv in der Mitte und wenig Text. Fehlt diese Angabe, wählt die Plattform ein beliebiges Bild oder gar keins. Welche Maße für Bilder auf der eigenen Website gelten, steht im Artikel Bildgrößen für Websites.

Ein Motiv, viele Formate: so planen Sie effizient

Wer dieselbe Botschaft auf mehreren Plattformen veröffentlicht, muss nicht jedes Bild neu gestalten. Bewährt hat sich ein Aufbau in drei Stufen:

  1. Ein Master im Hochformat 9:16 mit großzügigem Rand rund um das Motiv. Daraus lassen sich Story, Reel und Kurzvideo direkt nutzen.
  2. Ein Ausschnitt im Format 4:5 oder 1:1 für Feed-Beiträge, der aus der Mitte des Masters stammt.
  3. Ein Querformat für Link-Vorschau, X und YouTube-Thumbnail, bei dem Text und Motiv neu angeordnet werden.

Planen Sie das Motiv von Anfang an so, dass der wichtigste Teil in der Mitte liegt. Dann funktionieren alle Ausschnitte ohne großen Aufwand. Grafikprogramme und Online-Werkzeuge bieten dafür Vorlagen mit mehreren Zeichenflächen.

Karussells und Bildserien

Viele Plattformen erlauben mehrere Bilder in einem Beitrag. Achten Sie darauf, dass alle Bilder einer Serie dasselbe Seitenverhältnis haben. Bei gemischten Formaten wird oft das erste Bild zum Maßstab, und die übrigen werden beschnitten oder mit Rändern versehen. Bei Erklärkarussells mit Text lohnt sich eine einheitliche Vorlage mit festem Raster, damit Überschriften und Seitenzahlen auf jeder Folie an derselben Stelle stehen.

Videos: Auflösung und Bildrate

Für Kurzvideos im Hochformat ist 1.080 × 1.920 Pixel der verbreitete Standard. Höhere Auflösungen werden zum Teil akzeptiert, beim Abspielen in der App aber meist wieder heruntergerechnet. Wichtiger als maximale Auflösung sind ein ruhiges Bild, gutes Licht, gut lesbare Untertitel und eine Datei, die nicht bereits mehrfach komprimiert wurde. Untertitel sind auch eine Frage der Zugänglichkeit: Viele Menschen sehen Videos ohne Ton.

Alternativtexte nicht vergessen

Die meisten großen Netzwerke erlauben es, Bildern einen Alternativtext mitzugeben, oft versteckt in den erweiterten Einstellungen beim Hochladen. Screenreader lesen ihn vor, und er hilft allen, bei denen das Bild nicht lädt. Beschreiben Sie kurz, was zu sehen ist, und geben Sie Text im Bild wörtlich wieder.

Tipps für den Export

  1. In der empfohlenen Größe exportieren, nicht kleiner. Zu kleine Bilder werden hochskaliert und unscharf.
  2. Farbraum sRGB wählen. Bilder in anderen Farbräumen wirken nach dem Hochladen oft blass.
  3. Für Fotos JPG in hoher Qualität, für Grafiken mit Text PNG. Die Plattform komprimiert ohnehin neu.
  4. Text groß genug setzen. Ein Beitrag wird auf dem Smartphone nur wenige Zentimeter breit angezeigt.
  5. Vorlagen anlegen, je Format eine Datei mit eingezeichneter Safe Zone. Das spart bei jedem Beitrag Zeit.
  6. Vor der Veröffentlichung testen, idealerweise in der App auf dem Smartphone.

Wie Pixelmaße, Seitenverhältnisse und Komprimierung grundsätzlich zusammenhängen, erklärt der Ratgeber Pixel, Auflösung und Bildformate.

Häufige Fragen

Fragen und Antworten

Welche Bildgröße passt für alle Plattformen gleichzeitig?

Eine einzige Größe für alles gibt es nicht. Ein quadratisches Bild mit 1.080 × 1.080 Pixeln funktioniert aber in den Feeds fast aller Netzwerke, und ein Hochformat mit 1.080 × 1.920 Pixeln für Stories, Reels und Kurzvideos. Titelbilder und Link-Vorschauen brauchen eigene Formate.

Warum wirken meine Bilder nach dem Hochladen unscharf?

Die Netzwerke komprimieren hochgeladene Bilder neu. Ist das Bild kleiner als die empfohlene Größe, wird es zusätzlich hochskaliert und verliert Schärfe. Laden Sie Bilder in der empfohlenen Größe im Farbraum sRGB hoch und vermeiden Sie mehrfach komprimierte Dateien.

Wie oft ändern sich die Bildgrößen?

Die Grundformate wie Quadrat, Hochformat und 9:16 sind seit Jahren stabil. Darstellungen im Profil, Titelbilder und Vorschauen werden aber immer wieder angepasst, etwa wenn eine App ihr Raster umstellt. Prüfen Sie vor wichtigen Kampagnen die aktuelle Hilfeseite der Plattform.

Welches Dateiformat sollte ich hochladen?

Für Fotos JPG in hoher Qualität, für Grafiken mit Text oder scharfen Kanten PNG. Moderne Formate wie AVIF werden nicht überall akzeptiert. Der Farbraum sollte sRGB sein, sonst können Farben nach dem Hochladen blass oder verfälscht wirken.